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Warum wir High-Tech verkaufen, aber intern manchmal noch trommeln

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Kennst du das? Es ist Dienstagmorgen im Systemhaus. Das Marketing feiert sich für zehn neue Leads. Der Vertrieb guckt sich die Daten an, rollt mit den Augen und fragt sich, warum er statt Telefonnummern nur "info@"-Adressen bekommen hat. Parallel sucht der Service verzweifelt nach Infos zu einem Projekt, das angeblich längst verkauft ist, aber nirgendwo dokumentiert wurde.

Das Ergebnis: Alle sind genervt. Und der Kunde wartet.

Genau darum geht es hier. Revenue Operations – oder kurz RevOps – klingt zwar nach einem fancy Buzzword für LinkedIn-Profile, meint aber eigentlich nur eines: Den Laden so zu organisieren, dass Marketing, Vertrieb und Service endlich miteinander spielen statt gegeneinander.

Wer tippt hier eigentlich?

Mein Name ist Tim Seiler.

Zehn Jahre IT-Zirkus hinterlassen Spuren. Angefangen hat alles mal ganz kreativ in der Mediengestaltung. Doch der Weg führte schnell tief in den Maschinenraum: Service, jahrelanger Vertrieb, Account Management. Auf der Kundenliste stand dabei alles, was Rang und Namen hat (oder eben noch nicht): Vom kleinen 3-Mann-Büro, wo der Chef noch selbst den Toner wechselt, bis hin zum globalen Konzernriesen mit 60.000 Mitarbeitern.

Diese wilde Mischung an Kunden lehrt einen vor allem Demut. Man lernt die Nöte des IT-Leiters genauso kennen wie die Sorgen im Buying-Center eines Großunternehmens. Und eine Sache bleibt gleich, egal ob 3 oder 60.000 Mitarbeiter: Geschäfte werden immer noch von Menschen gemacht. Zertifikate für Technologien und Prozesse hängen zwar an der Wand, aber die wirklichen Lektionen gab es im echten Leben – im direkten Austausch mit Distributoren, Herstellern und Entscheidern.

Warum "Guter Service" kein USP ist

Hand aufs Herz: Wenn man Systemhäuser fragt, was sie besonders macht, kommt fast immer: "Wir haben den besten Service."
Das ist ja nett. Aber leider Standard. Und kein echter Wettbewerbsvorteil, sondern eine Grundvoraussetzung.

Das eigentliche Problem liegt meist woanders: In Datensilos, in denen Infos sterben. In Vertrieblern, die nur als "Abschluss-Maschinen" gesehen werden, statt als Kümmerer. Und in einer "Das haben wir schon immer so gemacht"-Mentalität, die Innovationen im Keim erstickt.

Kein Bullshit-Bingo, versprochen

Hier gibt es keine "42" – die eine Antwort auf alles. Wer dir erzählt, dass man nur dieses eine Tool braucht und zack, läuft der Umsatz von allein, der lügt.

»Ein schlechter Prozess wird durch ein teures Tool nur zu einem teuren, schlechten Prozess.«

Software ist ein Verstärker. Wenn Chaos digitalisiert wird, hat man danach halt schnelleres Chaos. Deshalb reden wir hier Klartext. Ohne aufgeblasene Fachbegriffe. Zielgruppe sind Entscheider wie du, die ahnen, dass "weiter so" keine Strategie ist, sondern nur bequemes Sterben auf Raten.

Deutschland neigt ja gerne zur "Extrawurst". Internationale Systeme funktionieren überall, nur bei uns muss es wieder komplizierter sein. Das muss aufhören.

Das Ziel: Wieder Bock auf Arbeit

Am Ende des Tages sollen Vertriebler wieder verkaufen können, statt Daten zu suchen. Der Service soll glänzen, statt Brände zu löschen. Und der Kunde soll Fan werden.
Umsatz ist wichtig, klar. Aber eigentlich ist Geld nur der Applaus für gute Prozesse und glückliche Mitarbeiter.

Es gibt immer was zu schrauben. Fangen wir an?